Häufige Fragen

Alles was wirklich neu ist, muss besonders gut erklärt werden.

Warum gibt es GILT?

Sowohl die (angeblich) repräsentative Demokratie als auch die (populistische) direkte Demokratie versagen zunehmend bei der Lösung unserer Gesellschaft und Volkswirtschaft. Erstere ist strukturell korrupt, zweitere anfällig für oberflächliche Propaganda. Siehe Brexit.

Was bleibt bei GILT 2.0 gleich wie bei GILT 1?

Die Mission “Jede Stimme GILT” – also das Recht auf politische Mitbestimmung für alle – steht zuvorderst. GILT will die kollektive Intelligenz der Vielen für politische Entscheidungen nützen.

Gibt es bei GILT das verfassungsgemäße freie Mandat?

Ja selbstverständlich, denn der Klubzwang der herkömmlichen Parteien widerspricht dem Geist der österreichischen Verfassung laut § 56 (1) B-VG. Die Parteien hebeln damit die demokratische Gewaltentrennung aus, sie stülpen eine Oligarchie über die Demokratie: das Parteiensystem.

Wie will GILT das tief eingenistete Parteiensystem wieder überwinden?

GILT setzt auf statistisch-repräsentative "offene Demokratie", diese kombiniert die Vorteile der beiden alten Ansätze ohne deren Nachteile. Die Letztentscheidung über Gesetze und Politik liegt so bei vielen parallelen, pro Themenblock repräsentativ ausgelosten Bürgerparlamenten.

Wie steht GILT zur Verfassung?

Die Verfassung ist die Grundlage unseres politischen Anliegens. Wir kritisieren die systematische Aushebelung des § 1 der Verfassung durch die Parteien: Das Recht der Republik Österreich sollte von der Bevölkerung ausgehen, nicht von den Parteien.

Sind Bürgerparlamente durch die Verfassung gedeckt?

Ja, denn politischen Parteien steht frei, wie sie intern ihre Entscheidungen finden. Parteiführer entscheiden vieles intransparent, etwa auf Fincas in Ibiza, auf Jachten im Mittelmeer oder auf speziellen Jagden. GILT setzt stattdessen auf den transparenten, unparteiischen Prozess der Bürgerparlamente, an denen Bürger unabhängig von ihrer Parteizugehörigkeit teilnehmen.

Wieso würden GILT Abgeordnete bei freiem Mandat den Bürgerparlamenten folgen?

GILT Abgeordnete geloben zusätzlich zur normalen Formel, stets das Interesse der Allgemeinheit zu vertreten, keinesfalls Parteiinteressen oder gar persönliche Interessen. Bürgerparlamente sind das beste bekannte Werkzeug, um den richtigen Allgemeinwillen zu ermitteln.

Wie will GILT seinen Plan umsetzen?

GILT will bei den allgemeinen Wahlen einen sanften Systemwechsel von der Scheindemokratie zu einer richtigen erreichen, damit der schleichende Demokratieabbau nicht wieder in einem totalitären System endet. Jedes Prozent gibt der GILT-Methodik mehr demokratische Legitimität.

Hat GILT zusätzlich zur Mission auch ein inhaltliches Parteiprogramm?

In die nächste Wahl will GILT mit Antworten auf aktuelle politische Fragen ziehen, das entspricht in etwa den Wahlversprechen der Parteien ("Programm"). Ermittelt werden die GILT Antworten durch geeignete Verfahren, die die Vernunftmeinung der Bürgerinnen und Bürger feststellen.

Anerkennt GILT die Menschenrechte?

Absolut. Seltsamerweise hält das die "Qualitätsmedien" nicht davon ab zu fragen, ob GILT die Todesstrafe einführen will. Kein Bürgerparlament der Welt hat je so einen Vorschlag gemacht.

Welche Fassung der Menschenrechte gilt für GILT?

In der Europäischen Menschenrechtskonvention gibt es nur noch das Recht, eine Partei zu wählen (EMRK Anl. 1 Art 3). GILT will das ursprünglich vorgesehene Recht auf politische Mitbestimmung (Menschenrechte von 1789, Artikel 6) wieder herstellen.

Wie steht GILT zur Gleichbehandlung der Geschlechter?

Gleichbehandlung ist für GILT eine Selbstverständlichkeit. Bürgerparlamente werden repräsentativ verlost: eine Hälfte Frauen, eine Hälfte Männer. Andere Quoten legen die jeweils vorangehenden Bürgerparlamente fest.

Wie steht GILT zum Gendern?

Zum Gendern haben wir noch keine Meinung, darüber würde ein repräsentatives Bürgerparlament mit 50% Männern und 50% Frauen entscheiden. Vorerst gilt der Duden.

Dürfen nur Staatsbürger an Bürgerparlamenten teilnehmen?

GILT hat nach internem Vernunftprozess vorerst entschieden, dass EU-Bürger und Drittstaaten-Angehörige nach 5 Jahren Hauptwohnsitz am Bürgerparlament teilnehmen dürfen. Sollte GILT gewählt werden, würde diese Frage durch ein valides Bürgerparlament final entschieden.

Wie wurde der Plan für G!LT 2.0 beschlossen?

Bei der Generalversammlung 2019 wurde der Plan von den jeweiligen Arbeitsgruppenleitern dargestellt und erläutert. Der Plan wurde mit 100% Einverständnis der Generalversammlung angenommen.

Wie wird bei GILT 2.0 entschieden?

Es wird deliberativ nach einer strukturierter Debatte und prognostischer Folgenabschätzung abgestimmt. GILT verwendet das "systemische" Abstimmungsverfahren, um Minderheiten zu schützen und den gesellschaftlichen Konsens zu maximieren.

Wird GILT seine Kandidaten wieder auslosen?

Nein. GILT ist aber weiterhin strikt neutral, wer Spitzenkandidat wird. Das entscheiden die Kandidaten selbst, von unten, durch geeignete Verfahren an sogenannten Kandidatentagen

Welche Rolle hat Roland Düringer bei GILT 2.0?

Den erfolgreichen Abschluss des Kunstprojekts GILT 1 hat Roland Düringer bereits 2017 bekannt gegeben. Er unterstützt GILT 2.0 als Nachrichtensprecher.

Wer hat entschieden, wie GILT entscheidet?

Die Arbeitsgruppe “Methodik” ist mit der Ausarbeitung und Dokumentation der benötigten Verfahren betraut. Sie prüft dazu die neuesten Forschungsergebnisse, Berichte aus dem Ausland, und eigene Erfahrungen.

Wie steht GILT zu Fan-Seiten?

GILT kommuniziert ausschließlich über seine eigenen Kanäle, die auf der Homepage verlinkt sind. Fan-Seiten stellen die Meinung der dort Verantwortlichen dar. Wir freuen uns darüber, sofern solche Seiten G!LT-Positionen richtig darstellen.

Wie steht GILT zu Medien?

Es zahlt sich für Medien scheinbar nicht aus, sich in die ungewohnten Ansätze von GILT hineinzudenken, das Verständnis ist leider noch sehr gering. Die traditionellen Parteien haben hingegen ein Budget von 230 Millionen pro Jahr, davon wird viel für bezahlte Kommunikation verwendet.

Wer finanziert GILT?

GILT wird derzeit von idealistischen Spendern und Aktivisten finanziert. Sobald das Team komplett ist, wird GILT ein Funding versuchen, um den Plan rascher verwirklichen zu können.

Wer zahlt, schafft an?

Nicht bei GILT. Jeglicher sachpolitische Einfluß von Geldgebern ist ausgeschlossen, da bei G!LT über alle politische Positionen immer Bürgerparlamente entscheiden.

Müssen GILT-Abgeordnete ihr Gehalt spenden?

Die gewählten Abgeordneten erhalten das Gehalt laut Bezügegesetz. Ob sie freiwillig einen Teil davon für eine Initiative der Zivilgesellschaft oder für einen guten Zweck stiften wollen, können sie bei ihrer Kandidatur bekanntgeben.